Die Verwandten – Vater, Mutter, Bruder, Schwester

Das Mailänder Schnitzel (Costoletta alla milanese)

Als Vorfahre des Wiener Schnitzel wird das Mailänder Schnitzel bestimmt. Das Mailänder Schnitzel ist ein Kalbschnitzel, manchmal mit Knochen, aber deutlich dicker – bis zu 1,5 cm. Manche Rezepte fügen zum Ei etwas Parmesan hinzu.
Nicht zu verwechseln aber mit Piccata Milanese – kleine, dünne Kalbsschnitzerl mit Ei/Parmesan Panade – hier wird auf die Brösel verzichtet.

 

Das Cordon Bleu

Beim Cordon wird das Schnitzel vor dem Panieren mit Schinken und Käse gefüllt. Dabei kann das Schnitzel zusammengeklappt oder gerollt werden. Gute Esser legen zwei Schnitzel übereinander, getrennt von Schinken und Käse. Ein sinnliches Erlebnis, wenn der geschmolzene Käse beim anschneiden hervorrinnt. Der Ursprung des Cordon ist nicht exakt bestimmt – als Cordon Bleu wird im französischem die hohe Kochkunst bezeichnet und geht auf eine berühmte Kochschule in Paris zurück. Diese hatte wiederum ihren Ursprung beim exklusiven Orden vom Heiligen Geists (Ordre du Saint-Esprit). Quelle: Wikipedia

Obwohl das Cordon Blue laut Definition nur mit Schweineschinken und Käse gefüllt werden darf, sind bei gefüllten Schnitzel der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob mit Speck und Zwiebeln, Champignons und Kräuter, Knoblauchbutter oder Parmaschinken und Mozzarella, rein darf was Spass macht!

 

Das Pariser Schnitzel

Beim Pariser Schnitzel wird bei der Panier auf die Semmelbrösel verzichtet. Erstmalig wurde das Gericht zur Weltausstellung 1889 in Paris erwähnt.

 

Was sich sonst noch Schnitzel nennt…

Klar, jedes dünn geschnittenes Stück Fleisch kann man als Schnitzel bezeichnen. Als Ausgangsbasis das Naturschnitzel mit leicht verfeinertem Bratensaft, und darauf aufbauend eine Vielzahl an Varianten – Paprikaschnitzerl, Champignonschnitzerl, Zwiebelschnitzerl, etc… weitere Ideen? Haben wir was vergessen? Einfach als Kommentar posten!

 

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